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10.05.21

Wie läuft's mit der Corona-Impfung in der Region? - Alle wichtigen Fragen im Überblick 

Impfung
© Pixabay

Landkreise - Langsam, aber sicher geht es voran mit den Corona-Impfungen in der Region. Im Landkreis Traunstein haben bereits über 50.000 Menschen ihre Erstimpfung erhalten. Den vollständigen Schutz durch die Zweitimpfung haben davon über 11.000. Ähnlich sieht es im Berchtesgadener Land aus: Knapp über 40.000 Menschen haben hier bereits eine erste Impfung bekommen, mit der Zweitimpfung waren schon über 10.000 dran.

Wie uns der Leiter des Impfzentrums Traunstein und Altenmarkt, Dr. Herbert Bruckmayer im BAYERNWELLE-Interview erzählt hat, läuft soweit auch alles ganz reibungslos ab. Das einzige Problem sei die Impfstoffmenge. „Wir hätten noch mehr Kapazitäten und könnten mehr Menschen impfen, wenn wir mehr Impfdosen bekämen. Die Nachfrage ist immer noch viel größer als das Angebot.“

Der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Wolfgang Krämer fügt im BAYERNWELLE-Interview hinzu: „Aus meiner Sicht ist es extrem wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen.“ Er ruft deshalb alle Bürger noch einmal dazu auf, sich jetzt schon zu registrieren - entweder im Impfzentrum oder direkt bei den Hausärzten. „Wir haben eine breite Unterstützung von den niedergelassenen Ärzten, die impfen wollen. Wenn sich das mit dem Impfstoff noch ausweiten würde, würden wir Gewehr bei Fuß stehen, um mehr Impfstoff unter die Bevölkerung zu bringen.“  

Sind die Sorgen rund um AstraZeneca berechtigt?

Zwar ist die Impfbereitschaft weiterhin hoch, trotzdem machen sich viele Sorgen wegen des AstraZeneca-Impfstoffs. Die BAYERNWELLE hat deshalb bei Dr. Wolfgang Krämer und Dr. Herbert Bruckmayer nachgefragt, wie sie der Sache gegenüberstehen.

Beide empfehlen den Impfstoff weiterhin - obwohl bei vereinzelten Patienten Hirnvenen-Thrombosen aufgetreten sind. „Ich sehe es kritisch, dass die Sache so durch die Medien gegangen ist. Aber ich sehe es nicht kritisch, dass darauf reagiert wurde. Denn das ist die Aufgabe der Institute. Die Impfstoffe sind alle sicher, vielleicht sogar noch sicherer, weil hier schon auf die kleinsten Nebenwirkungen reagiert wurde“, so Bruckmayer.

Auch Dr. Wolfgang Krämer sieht das so: „So schmerzlich das Ganze mit AstraZeneca war, so sehr hat das auch gezeigt, dass auch sehr, sehr seltene Nebenwirkungen systematisch erfasst und bewertet werden. Insofern zeigt uns das, dass wir einen sehr hohen Standard an Arznei- und Impfsicherheit in Deutschland haben. Und im Rahmen der Empfehlung ist es aus meiner Sicht bedenkenlos, sich impfen zu lassen.“

„Impfneid“ wird immer größer

Nach und nach werden auch immer mehr jüngere Menschen geimpft. Viele ohne medizinischen Hintergrund oder Vorerkrankungen bekommen Stück für Stück ein Impfangebot. Viele haben bereits die Zweitimpfung erhalten - und dann gibt es noch Menschen, für die die Erstimpfung noch in ferner Zukunft liegt und die nicht verstehen, warum sie so spät drankommen. Der „Impfneid“ wächst. Vor allem seit in Bayern Geimpfte einige Grundrechte  zurückbekommen haben. „Aus meiner Sicht entsteht der Neid dadurch, dass man suggeriert, der Geimpfte bekommt einen Bonus. Der bekommt aber keinen Bonus, sondern es fehlt die Grundlage, ihm weiterhin diese Grundrechtseinschränkungen aufzuerlegen. Deshalb werden diese für ihn aufgehoben. Und ich kann das verstehen, dass viele diese Rechte zurückhaben möchte, aber ich bitte hier um Geduld“, sagt Krämer.

Grippeähnliche Symptome bis vier Tage nach Impfung völlig normal. Ab wann muss ich mir Sorgen machen?

Wenn es dann endlich so weit ist und Sie Ihre Impfung bekommen, dann sollten Sie vorher wissen, dass grippeähnliche Symptome in den ersten 3-4 Tagen nach der Impfung auf Sie zukommen können. Das sei völlig normal, so Dr. Herbert Bruckmayer: „Abgeschlagenheit, Fieber, Gliederschmerzen. Was dann aber abrupt wieder vorbei ist. Erst dann, wenn über den vierten Tag hinaus solche Krankheitsanzeichen spürbar sind, sollten Sie sich Gedanken machen, ob es vielleicht atypische Symptome sein können. Haben Sie ab Tag fünf durchgehend Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl in den Beinen oder Schwindelgefühl, sollten Sie zum Arzt gehen.“ Dieser kann dann Ihr Blut untersuchen und eine mögliche Thrombose ausschließen oder auch rechtzeitig behandeln.



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