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06.07.20

Vorsicht vor Hunde-Ködern

Symbolbild: Gassi gehen
© Symbolbild Pixabay

Landkreise Berchtesgadener Land/ Traunstein - Immer wieder kommt es auch bei uns in der Region vor, dass an bestimmten Plätzen präparierte Hunde-Köder verteilt sind. Erst vor etwa zwei Wochen sind in Traunstein-Wolkersdorf verdächtige Fischstücke aufgetaucht. Wenn ein Hund einen präparierten Köder frisst, dann muss er sofort von einem Tierarzt behandelt werden.

Die Hunde-Köder sind in den meisten Fällen entweder mit Gift oder mit spitzen und scharfkantigen Gegenständen bestückt. Beispielsweise ein Wiener Würstchen mit einer Rasierklinge oder ein Leckerli mit Rattengift. Dadurch kann der Hund lebensgefährliche Verletzungen davontragen.

Hundetrainerin Josephine Schwarz von "Jagdhundeurlaube" erzählt im Gespräch mit der BAYERNWELLE, dass die Tendenz der Köderangriffe auf Hunde steigt. Das liege daran, dass sich immer mehr Menschen einen Hund kaufen. Auch bedingt durch die Corona-Situation. Mehr Hunde bedeuten also auch mehr Personen, die sich aufregen und gestört fühlen.

Die Hunde-Köder werden oft an Plätzen und in Gegenden gefunden, in denen viele Hunde unterwegs sind. Es kommen aber auch gezielte Angriffe vor, bei denen zum Beispiel der Köder über den Gartenzaun auf ein Grundstück geworfen wird.

Wenn ein Hund einen präparierten Köder gefressen hat, dann benimmt er sich bereits innerhalb von zehn Minuten anders als sonst. Typische Erscheinungen sind übermäßiger Speichelaustritt, Erbrechen und ein wankender Gang. Wenn der Hund solche Anzeichen zeigt, dann muss er sofort zum Tierarzt gebracht werden. Der Zeitfaktor spielt hierbei eine wichtige Rolle und auch die richtige Diagnose. Denn es ist meist sehr schwierig, auf Anhieb zu erkennen, wie der Köder genau präpariert war und welche inneren Verletzungen der Hund hat. 

Es ist so gut wie unmöglich, dem Hund das Schnüffeln und Anknabbern beim Gassigehen abzugewöhnen oder zu verbieten. Alles was der Hund interessant findet, das will er auch erkunden. Trotzdem gibt es Tipps, wie Hunde vor präparierten Ködern geschützt werden können.

  • Eine Möglichkeit ist das Bring- und Tausch Prinzip. Dabei wird dem Hund angewöhnt, alles dem Besitzer zu bringen, was er beim Gassigehen findet. Im Gegenzug wird dann der Hund mit einem besseren Gegenstand belohnt.
  • Ein weiterer Tipp ist ein kurzer Befehl, auf den der Hund sofort hört und alle Handlungen abbricht. Das kann beispielsweise ein kurzes, markantes „Stopp“ oder ein Pfiff mit der Trillerpfeife sein. Voraussetzung ist natürlich, dass der Hundebesitzer immer vorausschauend und aufmerksam beobachtet, wo sich der Hund hingezogen fühlt, um mögliche Hunde-Köder schnell zu erkennen und eingreifen zu können.

Laut Polizeihundeführerin Ulrike Brunnhuber sollten Hundebesitzer immer aufmerksam und vorausschauend Gassi gehen, den Hund gegebenenfalls anleinen, auf Schilder achten und vor allem die Hinterlassenschaften des Hundes mitnehmen und zu entsorgen. Dadurch werden weniger Menschen von den Hunden gestört und es gibt dann womöglich auch weniger Köder-Angriffe auf die Hunde. 



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