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21.04.22

Neue Wege gegen Personalnot in der Pflege

Krankenpfleger Philippinen
© BAYERNWELLE

Landkreise Traunstein / Berchtesgadener Land – Seit Jahren fehlen auch bei uns in der Region Fachkräfte in der Kranken- und Altenpflege. Weil sich immer weniger Einheimische für einen Pflegeberuf entscheiden, holt die Kliniken Südostbayern AG jetzt im Rahmen eines neuen Projektes Pflegekräfte von den Philippinen zu uns.

Im Jahr 2019 hat es erste Gedankenspiele gegeben – seit vergangenem Jahr läuft das Projekt. Die Idee: Eine Agentur rekrutiert auf den Philippinen interessierte Mitarbeiter mit entsprechender Ausbildung. Sie lernen dann so gut Deutsch, dass sie in Deutschland auf einer Krankenhausstation in der Pflege eingesetzt werden und sich mit Kollegen und Patienten verständigen können. Inzwischen sind nach Angaben der Kliniken Südostbayern AG bereits 26 Philippinos in der Region - Tendenz steigen. Sie arbeiten entweder bereits in den Kliniken Traunstein und Bad Reichenhall oder bereiten sich gerade auf ihren Dienst bzw eine Eignungsprüfung vor. Sie sollen mithelfen, die Personalengpässe in der Pflege zu lindern.

Insgesamt ist Anna-Sophie Schrott von den Kliniken Südostbayern zufrieden, wie sich das Projekt entwickelt hat. Neben bürokratischen Hürden gibt es mitunter aber noch Probleme, für die neuen philippinischen Pflegekräfte passende Wohnungen zu finden: „In Traunstein haben wir das große Glück, ein Wohnheim zu haben. Es platzt aus allen Nähten – deswegen wird ein zweites Wohnheim daneben gebaut. In Bad Reichenhall verfügen wir dagegen nur über sehr wenig Wohnraum für Mitarbeiter.“ Die Folge, laut Schrott: „Teilweise müssen wir Bewerbern absagen oder die Bewerber orientieren sich um, wenn sie erfahren, dass wir gerade keinen Wohnheimsplatz zur Verfügung haben.“

Bayernweit fehlen derzeit geschätzt 20.000 bis 25.000 Fachkräfte in der Pflege, sagte Rupert Übelherr von den Kliniken Südostbayern zur BAYERNWELLE: „Von daher sehe ich diese Rekrutierung von Hilfe aus dem Ausland als unverzichtbar an.“  Gleichzeitig sagte Übelherr aber auch, das könne nicht die alleinige Lösung sein. Er erinnert auch an weibliche Pflegekräfte, die nach einer Babyphase wieder zurück in ihren Beruf wollen und auf flexible Teilzeitlösungen angewiesen sind.



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