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20.07.21

Hochwasser: Der Katastrophenfall ist aufgehoben

Hochwasser BGL
Der Pegel der Saalach bei Bad Reichenhall -
ebenfalls deutlich angestiegen
© BAYERNWELLE  / andere Fotos: Stangassinger

++++ Update 20.07  09.00 Uhr ++++

München / Region - Das bayerische Kabinett berät am Vormittag über Hochwasserhilfen. Schon vorab ist durchgesickert, dass der Freistaat 50 Millionen Euro Soforthilfen bereitstellen will. Das hat Ministerpräsident Markus Söder angekündigt.

Bis zu 5.000 Euro sollen Privathaushalte an Soforthilfe erhalten, sagte Söder. Wenn ganze Existenzen betroffen seien, dann könne es einen Ersatz von 100 Prozent geben. Die Auszahlung laufe über die entsprechenden Stellen vor Ort. Am Mittwoch will auch der Bund finanzielle Hilfen für Betroffene des Hochwassers beschließen.
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++++ Update 20.07. 00.00 Uhr ++++

Berchtesgadener Land - Der Katastrophenfall im Berchtesgadener Land ist offiziell aufgehoben.

Die Pegel der Flüsse und damit auch die Hochwassergefahr sind seit Montag deutlich gesunken. Bis die Schäden an Straßen und Bahnlinien behoben sind, können allerdings Monate ins Land gehen. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer hat sich vom Ausmaß der Schäden an der Infrastruktur am Montag selbst ein Bild vor Ort gemacht.

Am Dienstagvormittag kann das bayerische Kabinett Hochwasser-Soforthilfen für die Betroffenen der Katastrophe beschließen.

++++ Update 19.07.  17.30 Uhr ++++

Landkreis BGL - Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat jetzt bekannt gegeben, dass die Zahl der Rettungseinsätze langsam abnimmt. Die Lage beruhigt sich und es scheint keine unmittelbare Gefahr mehr von den Hochwassern auszugehen. Deswegen wird der Katastrophenfall in der Nacht auf Dienstag um 0:00 Uhr offiziell aufgehoben.

++++ Update 19.07.  15.30 Uhr ++++

Landkreise Traunstein und BGL - Die Pegel sinken und die Aufräumarbeiten sind in vollem Gange. Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat jetzt bekannt gegeben, dass die Zahl der Rettungseinsätze langsam abnimmt. Einige evakuierte Personen konnten auch bereits zurück in ihre Wohnungen und Häuser.

Nichtsdestotrotz sind weiterhin Geologen vor Ort, die sich ein Bild von der Lage machen und schauen, wie wahrscheinlich weitere Erdrutsche sind. Etwa 100 Soldaten aus Bischofswiesen sind währenddessen in verschiedenen Ortschaften unterwegs, um zu helfen, wo sie gebraucht werden. Die Bahnstrecke zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden bleibt vorerst weiter unterbrochen. Derzeit ist noch nicht bekannt, wann die Züge dort wieder fahren können.

Das Landratsamt Traunstein hat inzwischen verlauten lassen, dass der Landkreis insgesamt glimpflich davongekommen sei. Auch hier waren zahlreiche Hilfskräfte im Einsatz. Den Rötelbach konnte die Feuerwehr durch Hochleistungspumpen daran hindern, über die Ufer zu treten. Ansonsten mussten mehrere Keller ausgepumpt werden.

++++ Update 19.07.  09.30 Uhr ++++

Berchtesgaden - Nicht nur viele Häuser und Straßen hat der Starkregen am Wochenende im Raum Berchtesgaden beschädigt, sondern auch die Wege im Nationalpark Berchtesgaden. Der Park hat deswegen heute vor Wanderungen im Nationalpark in den nächsten Tagen gewarnt.

Im gesamten Gebiet seien Wege unterspült oder beschädigt. Muren oder Steinschlag seien möglich. Die Mitarbeiter des Nationalparks werden sich in den nächsten Tagen einen Überblick verschaffen, welche Wege betroffen sind und gesperrt werden müssen. Der Nationalpark Berchtesgaden informiert jeweils aktuell auf seiner Internetseite.

++++ Update 19.07.  05.00 Uhr ++++

Landkreise Traunstein / BGL - Nach dem starken Regen und den schweren Überschwemmungen am Wochenende hat sich die Wetterlage über Nacht beruhigt.

Der Regen ist weitgehend abgeklungen. Die Pegel der wichtigsten Flüsse in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land gehen wieder zurück. Auch im Berchtesgadener Talkessel sinken die Pegel der Flüsse und Bäche wieder. Dort haben die Unwetter am Wochenende den größten Schaden angerichtet. Straßen wurden überflutet oder wegen Unterspülung schwer beschädigt. Muren verschütteten Wohnhäuser, ganze Siedlungen mussten evakuiert werden. Die Bob- und Rodelbahn am Königssee ist durch Wasser und Geröll schwer beschädigt worden.

Der Katastrophenfall für das Berchtesgadener Land gilt offiziell noch.

Hier geht es zu den Pegelständen der Flüsse in der Region

Bilder und Eindrücke von den Unwetterschäden gibt es hier

++++ Update 19.07. 00.00 Uhr ++++

Tittmoning - Die Pegel der Flüsse in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sinken seit Stunden wieder. Das gilt auch für die Salzach bei Tittmoning. Trotzdem muss der Grenzübergang bzw die Grenzbrücke Richtung Österreich voraussichtlich noch bis Montagabend gesperrt bleiben. Das hat Tittmonings Bürgermeister Andreas Bratzdrum mitgeteilt. Eine Straße auf österreichischem Gebiet sei nach wie vor überflutet. Ansonsten dankte Bratzdrum den Einsatzkräften: Sie hätten die Anwohner im Raum Tittmoning bestmöglich gegen die Wassermassen geschützt.

++++ Update 18.07.  19.00 Uhr ++++

Landkreis Berchtesgadener Land - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Bundesfinanzminister Olaf Scholz haben sind am Sonnbtagnachmittag nach Berchtesgaden gekommen.

Dabei haben sich die Politiker ein Bild von den Hochwasserschäden vor Ort gemacht. Beide zeigten sich sehr betroffen von dem Ausmaß der Zerstörung. Außerdem wurden sofortige finanzielle Unterstützungen für die Betroffenen angekündigt. 

++++ Update 18.07.  16.30 Uhr ++++

Berchtesgadener Land - Die Schulen und Kindertageseinrichtungen bleiben am Montag, den 19. Juli 2021 geschlossen. Das hat das Landratsamt Berchtesgadener Land in einer Pressemitteilung bestätigt.

Die Schließung betrifft die Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg, Ramsau b. Berchtesgaden und Schönau a. Königssee. Es wird eine Notbetreuung eingerichtet. Für eine mögliche Schließung am Dienstag, den 20. Juli 2021 wird noch rechtzeitig informiert. 

++++ Update 18.07.  14.15 Uhr ++++

Berchtesgaden / Schönau am Königssee - Im Gemeindegebiet von Schönau am Königssee müssen am Sonntagnachmittag weitere Häuser geräumt werden. Das hat die Feuerwehr auf Facebook mitgeteilt.

Betroffen sind Anwohner der Königsseer Ache zwischen Königssee und dem Kreisverkehr Berchtesgaden. Es bestehe Überflutungsgefahr, die Bewohner der Wohnungen seien in Gefahr. Die betroffenen Bewohner werden gebeten, sich bei Sammelpunkten zu melden und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

Auch die Bob- und Rodelbahn am Königssee ist bei dem Unwetter erheblich beschädigt worden. Rodellegende Schorsch Hackl zeigte sich am Nachmittag auf BAYERNWELLE-Anfrage geschockt:

++++ Update 18.07. 12.30 Uhr ++++

Berchtesgadener Land - Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Nummer 08651/ 773 - 151 ist heute bis 16.00 Uhr jemand für Fragen und Anliegen erreichbar. Morgen ist das Bürgertelefon ab 9.00 Uhr besetzt. 

Ministerpräsident Markus Söder, Innenminister Joachim Herrmann und Umweltminister Thorsten Glauber werden um 16.00 Uhr in der Region erwartet. Sie wollen sich vor Ort ein Bild über die Hochwasserlage in Berchtesgaden machen. 

++++ Update 18.07. 11.30 Uhr ++++

Berchtesgadener Land - Der Deutsche Wetterdienst gibt auch für den Sonntag noch keine Wetter-Entwarnung:  Die Wetterexperten erwarten "ergiebigen Dauerregen mit vereinzelt 120 Liter pro Quadratmeter in Staulagen. Bis auf das Allgäu sollen im gesamten Alpenraum fast ohne Unterbrechung im Tagesverlauf 25 bis 70 Liter pro Quadratmeter niedergehen." Erst im Laufe der Nacht auf Montag klingt der Regen nach Prognosen des DWD ab.

++++ Update 18.07. 10.45 Uhr ++++

Landkreise TS / BGL -  Nach Regierungsangaben wollen am Sonntagnachmittag Ministerpräsident Markus Söder und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann ins bayerische Hochwassergebiet fahren und sich vor Ort ein Bild von der Lage machen.  Sie sind am späteren Nachmittag gemeinsam mit Umweltminister Thorsten Glauber in Schönau am Königssee und begutachten die dortigen Unwetterschäden.

++++ Update 18.07. 10.30 Uhr ++++

Landkreis Traunstein - Im Landkreis Traunstein ist die Lage laut Landrat Siegfried Walch relativ normal. Am Abend sei der Einsatz-Schwerpunkt Reit im Winkl gewesen, so Kreisbrandrat Christof Grundner. Aktuell hätten die Einsatzkräfte die Lage an der Salzach bei Tittmoning im Blick.

Laut Landrat Walch hat der Landkreis Traunstein auch Einsatzkräfte ins Berchtesgadener Land entsandt: "Da müssen wir als Region wirklich zusammenhelfen", so Walch in einer Videobotschaft.

++++ Update 18.07. 09.00 Uhr ++++

Berchtesgadener Land -  Landrat Bernhard Kern auf einer Pressekonferenz: erste Einsätze seit Samstag 20.00 Uhr. Einsatzkräfte haben die Nacht durchgearbeitet - ohne Pause. "Man sieht das Ausmaß erst jetzt bei Tageslicht".

Pegel im Berchtesgadener Talkessel teilweise höher als 2013 beim letzten großen Hochwasser.

Derzeit fast 900 Einsatzkräfte im Einsatz - neben dem BGL kommen sie auch aus den Landkreisen Traunstein und Altötting sowie aus Grödig im Salzburger Land.

Zahlreiche Evakuierungen, weil einige Häuser einsturzgefährdet sind - laut Kern alles "geordnet" abgelaufen. So sei unter anderem eine Siedlung in Schönau am Königssee evakuiert worden.

Kern bestätigt zwei Todesfälle (wobei eine Person davon eines natürlichen Todes gestorben ist - ein Zusammenhang zum Hochwasser ist nicht ausgeschlossen).

Feuerwehr-Einsatzleiter Anton Brandner spricht von 500 Einsätzen und einer Einsatzlage, die sich sehr schnell sehr dramatisch entwickelt hat. Er ruft die Menschen auf, heute unnötige Autofahrten zu vermeiden und sich nicht näher an reissende Gewässer heran zu begeben.

++++ Update 18.07. 07.30 Uhr ++++

Landkreis Traunstein - Über Nacht waren die Rettungskräfte der Region auf rund 500 Einsätzen. Davon waren nur sehr wenige im Landkreis Traunstein. Hier ist die Lage relativ entspannt, die Stadt Traunstein ist vor allem mit Blick auf die Traun in Alarmbereitschaft.

Aktuelle sieht dort noch alles sehr stabil aus und es wird nicht davon ausgegangen, dass es hier zu größeren Problemen kommen wird. So ein Sprecher der Integrierten Leistelle Traunstein auf BAYERNWELLE-Nachfrage.

Einige Feuerwehren aus dem Landkreis Traunstein sind jedoch als Unterstützung im Berchtesgadener Land unterwegs. Die Notrufe haben in den frühen Morgenstunden kurzzeitig nachgelassen. Nach und nach werden es wieder mehr. Wie sich die Lage entwickelt, bleibt weiter sehr schwer abzuschätzen.

Die Lage in Reit im Winkl habe sich auch wieder stabilisiert. Dort hat es am Abend einige Oberflächenwasser gegeben. Diese bereiten allerdings keine großen Probleme mehr.  Seit dem Sonntagmorgen ist dafür die Grenzbrücke in Tittmoning gesperrt. Die Sperre werde voraussichtlich bis Montagabend gelten, hat Tittmonings Bürgermeister Andreas Bratzdrum mitgeteilt.

++++ Update 18.07. 07.00 Uhr ++++

Berchtesgaden - Der Einsatzleiter der Feuerwehr Berchtesgaden, Tobias Schäfer, berichtete im BAYERNWELLE-Interview, dass sich die Lage in der Nacht kurzzeitig entspannt hat. Mittlerweile hat der Regen allerdings wieder eingesetzt und der Pegel der Berchtesgadener Ache steigt wieder. Diese war bereits über die Ufer getreten und hat für große Überschwemmungen gesorgt. 

Im Bereich der Kläranlage zum Beispiel. Hier kamen Autos im Wasser zu stehen. Dort mussten die Feuerwehrler die Personen aus dem Auto und die Autos aus der hochwasserführenden Ache befreien. Nur fünf Minuten nach Beendigung des Einsatzes, wurden die Feuerwehrler erneut an diese Stelle geordert. Ein weiteres Auto ist dort zu stehen gekommen, abgetrieben und war dann kurz davor, von der Ache mitgerissen zu werden. Dies konnten die Feuerwehr Gott sei Dank rechtzeitig verhindern. 

Deshalb appelliert die Feuerwehr an alle Bürger: Bleiben Sie zu Hause. Viele Straßen sind überschwemmt und bei einigen, ist noch nicht absehbar, ob sie vielleicht unterspült wurden und eine Gefahr darstellen. Außerdem rät die Feuerwehr Berchtesgaden, sich eine der Warn-Apps aufs Smartphone zu laden. Die Apps "KATWARN" oder "NINA" sind die gängigsten Apps und senden Ihnen offizielle Warnungen aus Ihrer Umgebung direkt aufs Handy. 

 

++++ Update 18.07. 05.25 Uhr ++++

Landkreis Berchtesgadener Land - 500 Einsatzkräfte sind seit Beginn der Starkregenfälle bei Einsätzen im Landkreis Berchtesgadener Land gefordert. Das Landratsamt bestätigte ein Todesopfer, das mit Sicherheit in Zusammenhang mit dem Hochwasser steht. Bei einem weiteren Todesfall muss dies erst noch geklärt werden.

Folgende Straßen sind aktuell gesperrt:

- B20 im Bereich Kreisverkehr Stangenwald in Fahrtrichtung Berchtesgaden bis Kreisverkehr Bahnhof – die Umleitung erfolgt über Bischofswiesen auf der Staatstraße 2097 Stanggass nach Berchtesgaden - Lindenweg – Ortstraße von Oberau nach Scheffau/Zill

- B305 im Bereich Killianbrücke von Berchtesgaden in Fahrtrichtung Marktschellenberg; aus Fahrtrichtung Salzburg ist mit Verunreinigungen auf der Fahrbahn zu rechnen

- Im Gemeindegebiet von Schönau am Königssee ist auf mehreren Straßen mit Verunreinigungen und Hindernissen zu rechnen.

Die Bahnverbindung zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden ist aktuell unterbrochen.

++++ Update 18.07. 00.05 ++++

Landkreis Berchtesgadener Land - Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat gerade in einer Pressemitteilung darüber informiert, dass die bisherigen Einsatzschwerpunkte im Bereich Bischofswiesen, Berchtesgaden, Schönau am Königssee, Marktschellenberg und Ramsau liegen. Dort gibt es Überschwemmungen und Murenabgänge. Mehrere Personen wurden bereits evakuiert und von Einsatzkräften betreut.

Sperrungen der B305 - Die B305 ist in Berchtesgaden im Bereich des Bahnhofs gesperrt. Ebenso im Ortsgebiet Marktschellenberg. Auch hier ist die B305 nicht befahrbar. Der Ortsteil Scheffau ist nicht erreichbar.

Außerdem meldete das Landratsamt Berchtesgadener Land zwei Todesopfer. Hier ist allerdings noch unklar, ob diese in Zusammenhang mit dem Hochwasser stehen.

Um 09.00 Uhr wird es eine Pressekonferenz im Landratsamt geben. 

++++ Update 17.07. 22.30 Uhr ++++

Landkreis Berchtesgadener Land - Wie das Landratsamt Berchtesgadener Land soeben bekannt gegeben hat, wurde im Landkreis der Katastrophenfall ausgerufen. Weitere Infos folgen in Kürze. In diesen Minuten kommt die Führungsgruppe Katastrophenschutz zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. 

Derzeit laufen im Landkreis Berchtesgadener Land über 400 Einsätze mit Schwerpunkt in Bischofswiesen, Berchtesgaden und teilweise in Schönau am Königsee. Grund dafür ist der noch immer andauernde Starkregen. Auch von den Bergen kommen massive Wassermassen ins Tal, Das teilte die Integrierte Leitstelle Traunstein auf BAYERNWELLE Nachfrage mit. Weiter berichtet ein Sprecher, dass alle Feuerwehren im Landkreis im Einsatz sind. 

In Bischofswiesen ist eine Mure abgegangen, Flüsse treten über und Straßen sind gesperrt. Die Berchtesgadener Ache hat einen neuen Rekord-Pegelstand erreicht (3,58m am Abend). Die Bürger werden gebeten, dringend den Uferbereich zu meiden und nicht in den Keller zu gehen!

Der Internetanbieter für Wetterinformationen "WetterONLINE" teilte ein Video auf seiner Facebookseite von der Lage in Berchtesgaden. Wassermassen fließen durch die Straßen. Das Video finden Sie HIER

Landkreis Traunstein - Die Pegelstände der Traun sind auch bereits stark angestiegen. Die DLRG Traunstein - Siegsdorf teilte auf ihrer Facebookseite mit, dass sie als Unterstützung der Einsatzkräfte im Landkreis Traunstein unterwegs sind. In Reit im Winkl sind Feuerwehren im Einsatz, pumpen Keller aus und bereiten Sandsäcke vor.

Österreich - In Hallein im benachbarten Salzburger Land ist die Lage ebenfalls dramatisch: Dort wurde am späten Samstagabend Zivilschutzalarm ausgelöst, nachdem der Kothbach Hochwasser geführt hatte, über die Ufer getreten war und Teile des Stadtzentrums überschwemmte und verwüstete. Die Halleiner Bevölkerung wird aufgerufen in den Häusern zu bleiben, Tiefgaragen und Keller nicht zu betreten und sich von Dämmen und Fließgewässern fernzuhalten, so der ORF. Hier geht es zu den Videos aus Hallein

 

++++ Erstmeldung 15.07. ++++

Landkreise - Der Deutsche Wetterdienst hat eine Starkregenwarnung für unsere Region herausgegeben. Er kündigte ab Mittag Starkregen an. Flüsse könnten über die Ufer treten. 

Zwischen Chiemsee und Königssee sollen demnach bis zu 150 Liter Regen pro Quadratemeter vom Himmel kommen. Daher jetzt auch die Warnung. Die Saalach könnte einen Meldestand von 3 erreichen. Die Tiroler Achen sogar von 4. Das wäre die höchste der Stufen, die die Gefahrenlage bei Hochwasser angeben. Auch kleinere Gewässer könnten vorübergehend über die Ufer treten.

Im Gebiet der Tiroler Aachen und der Traun seien sehr schnelle Anstiege der Wasserstände möglich. So der Deutsche Wetterdienst. 

Hier geht es zu den aktuellen Pegelständen der Flüsse

Auch Traunsteins Oberbürgermeister Christian Hümmer warnte auf seiner Facebookseite alle Bürger, dass die Traun in der Nacht ihren Hochwasserscheitel erreichen könne. Am Samstag postete er dann: "Leichte Entwarnung des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein: Ein Überschreiten der Meldestufen wird nach neuester Einschätzung aktuell nicht erwartet. Wir bleiben dennoch wachsam."



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