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02.02.21

Feuerwehrausbildung während Corona - Ein Spagat zwischen Vorsicht und Notwendigkeit 

Feuerwehr Nachwuchs Bad Reichenhall
© BAYERNWELLE

Landkreise – Es ist ein Spagat zwischen Vorsicht und Notwendigkeit, den die Feuerwehren der Region gerade hinlegen müssen. Auf der einen Seite müssen die Kameraden fit und gut ausgebildet sein. Auf der anderen Seite müssen auch sie sich vor Corona schützen. Und das bedeutet: Gerade bei der Ausbildung stehen die Feuerwehren vor großen Herausforderungen.

Die Lehrgänge ausfallen zu lassen, wäre keine Option. So würden Lücken entstehen, die nicht wieder aufgeholt werden können. Im schlimmsten Fall könnte das bedeuten, dass irgendwann keine gut ausgebildeten Feuerwehrler mehr vorhanden sind, die das gewisse Know-how haben, um in speziellen Situationen professionell vorgehen zu können. Bereits im letzten Jahr waren Lehrgänge einige Zeit nicht erlaubt. Mittlerweile dürfen die Feuerwehren aber wieder.

Das Wichtigste hierbei ist, dass im Fall eines Corona-Falls keine ganze Feuerwehr in Quarantäne muss. Sprich, bei größeren Lehrgängen dürfen pro Feuerwehr immer nur zwei Feuerwehrler teilnehmen. Es gelten strenge Hygienemaßnahmen und oft müssen die Feuerwehren in andere Räumlichkeiten ausweichen, um die Abstände einhalten zu können.

Josef Linner, Kreisbrandmeister für Ausbildung im Landkreis Traunstein erzählt im BAYERNWELLE-Interview, dass das die Feuerwehren vor große Herausforderungen stellt: „Wir müssen für jeden neuen Lehrgang ein neues Hygienekonzept erstellen. Auch wenn es der gleiche Lehrgangstyp ist, das Datum aber ein anderes, muss das Hygienekonzept neu erstellt und neu genehmigt werden. Das Landratsamt genehmigt es dann immer erst kurz vor Lehrgangsbeginn. Es ist also ein großer Mehraufwand.“ Ein Mehraufwand, den die Feuerwehrler der Region aber auf sich nehmen und auch schon einige Lehrgänge unter diesen Umständen durchgeführt haben. Sehr erfolgreich, wie Linner berichtet.

Anstrengender ist es aber allemal. Denn gerade bei Übungen, bei denen im Trupp gearbeitet werden muss, gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Und jeder weiß, wie schwer es ist, durch diese Maske zu atmen. „Die Feuerwehrler müssen aber körperlich anstrengende Arbeit leisten und dann noch die Maske, das ist dann nicht ganz ohne“, so Linner weiter. Das gleiche gilt natürlich auch bei den Einsätzen, die durch die Maske doppelt anstrengend werden.

Die Feuerwehrler haben also aktuell einen noch härteren Job als sonst. Sie nehmen das jedoch nicht als Ausrede, nicht für uns da zu sein und im Fall der Fälle für uns ausrücken. Deshalb an dieser Stelle ein großes „DANKESCHÖN“ für euren unermüdlichen Einsatz!



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