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07.07.20

DLRG rechnet mit mehr tödlichen Badeunfällen 

Symbolbild: Rettungsring
© Pixabay

Landkreise Traunstein/ Berchtesgadener Land – Ob Traunstein, Freilassing, Siegsdorf oder Ruhpolding: Die Schwimmbäder der Region haben wieder geöffnet und wir dürfen unter Auflagen zum Baden dort hin kommen. Wegen dieser Auflagen ist allerdings die Anzahl der Badegäste begrenzt, die gleichzeitig ins Freibad dürfen. Unter anderem deshalb weichen viele auf Badeseen, Flüsse oder andere unbeaufsichtigte Badestellen aus. Und genau deshalb rechnet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft – kurz DLRG – in diesem Jahr mit mehr Ertrunkenen.

Noch dazu kommt, dass in diesem Jahr keine Schwimmkurse stattfinden konnten und es nach wie vor nicht möglich ist, diese durchzuführen. Auch das kann ein Grund sein, weshalb die Badeunfälle steigen könnten. Auch gibt es in diesem Jahr bei vielen Strandbädern der Region keine Badeaufsicht. Der Grund: Zu viele Hygienerichtlinien, die für viele nicht umsetzbar sind.

Deshalb ist jeder Einzelne gefragt, vorsichtig zu sein. Baden Sie nicht an unbekannten Stellen - aAn Stellen, an denen Sie nicht wissen wie die Strömung dort ist. Wie tief das Wasser oder welche anderen Gefahren dort lauern könnten. Außerdem appelliert die DLRG, sich unbedingt an die Baderegeln zu halten.

Die genauen Baderegeln finden Sie HIER zum Nachlesen.

Eine dieser Regeln ist: Frischen Sie sich ab, bevor Sie ins Wasser gehen. Reinspringen kann wegen des Temperaturunterschiedes zu Herz-Kreislauf-Problemen führen. Gerade beim Baden in den heimischen Flüssen sei das wichtig, so Karl Weilharter von der DLRG Traunstein – Siegsdorf im BAYERNWELLE-Interview. Die Flüsse bei uns sind meistens sehr kalt, der Temperaturunterschied zur Außentemperatur ist also sehr groß. Erst vor gut einer Woche ist ein Mann nach dem Sprung in die Traun nicht wieder aufgetaucht. Womöglich, weil es zu einem Problem im Herz-Kreislauf-System gekommen ist.

Außerdem ist beim Baden im Fluss Vorsicht geboten. Denn auch bei uns gibt es sogenannte Wasserwalzen oder Strudel. Geraten wir in eines von beidem hinein, ist es fast unmöglich, allein wieder rauszukommen. Karl Weilharter warnt auch davor: „Wenn Sie bemerken, dass jemand in so einen Strudel gerät, dann auf keinen Fall nachspringen. Am Ende müssen zwei gerettet werden.“ Am besten sei es, dem Verunfallten etwas zu reichen, an dem er sich festhalten kann. Und wenn es schon zu spät ist, noch zu helfen: 112 wählen.

Sollten Sie selbst beim Baden im Fluss merken, dass Sie auf einen Strudel zusteuern, dann flach machen. Auf den Rücken legen und den sogenannten „toten Mann“ machen. Gleiches gilt, wenn Sie in einem See baden und merken, dass sich unter Ihnen Wasserpflanzen befinden. Damit Sie sich hier nicht verfangen, einfach in Rückenlage gehen und dann mit kleinen Ruderbewegungen versuchen, von der Stelle weg zu kommen.

Alle Eltern mit Kindern, die noch nicht schwimmen können, sollten unbedingt an beaufsichtigte Stellen zum Baden gehen und die Kinder nie alleine ins Wasser gehen lassen. Seien Sie generell aufmerksam gegenüber anderen Badegästen und wählen Sie im Notfall immer die 112.

 



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