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19.12.22

Angebote für verzweifelte Mütter

Neujahrsbaby
© Symbolbild Pixabay

Landkreise Traunstein / Berchtesgadener Land – Anfang Dezember ist in einem Waldstück bei Ruhpolding ein toter Säugling gefunden worden – ausgesetzt neben einem Parkplatz. Was genau passiert ist, weiß die Polizei noch nicht. Möglich, dass die Mutter ihr Kind nicht wollte und dort abgelegt hat. Die BAYERNWELLE hat deshalb nachgefragt: Welche Angebote gibt es bei uns in der Region für Schwangere, die ebenfalls verzweifelt sind und ihr Kind nicht wollen?

Evi Kerknak ist Expertin für Schwangerschafts-Fragen aller Art. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin und arbeitet für „Donum Vitae“: Das ist eine Schwangeren-Beratungsstelle mit Sitz in Traunstein und einer Zweigstelle in Frelassing. Zu ihr kommen Frauen mit allen möglichen Fragen und Anliegen. Dass eine Frau schwanger ist und ihr Kind nicht will, komme „ein- bis zweimal im Jahr vor“, so Kerknak zur BAYERNWELLE.  Aber auch für solche Fälle gibt es Angebote.

Die „Baby-Klappe“

Dort können Sie Ihr Baby nach der Geburt hineinlegen und überlassen es dann einem Krankenhaus-Team oder auch Ordensschwestern. Diese Kinder werden dann zur Adoption freigegeben. Babyklappen gibt es in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land aber nicht. Die nächste ist in Altötting.

Die „vertrauliche Geburt“

Dieses Angebot gibt es seit 2014. Die schwangere Frau entbindet im Krankenhaus (bei uns in der Region in Traunstein oder Bad Reichenhall) – und zwar anonym, unter einem anderen Namen. Direkt nach der Geburt überlässt die Frau das Kind der Obhut des Jugendamtes. Das Jugendamt sucht dann Adoptiveltern für das Kind. Die „vertrauliche Geburt“ wird vom Staat finanziert.  Wichtig zu wissen:  Die wahre Identität der Mutter wird notiert und dann beim Bundesamt für Familie aufbewahrt. Jedes Kind hat ab einem Alter von 16 Jahren das Recht, zu erfahren, wer seine biologischen Eltern sind. Hier gibt es zur "vertraulichen Geburt" weitere Informationen

Die „anonyme Geburt“

Läuft ähnlich ab. Allerdings bleibt die Mutter dabei ein Leben lang anonym. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes „Moses-Projekt“ speziell von „Donum Vitae“. Hier gibt es weitere Informationen dazu

Evi Kerknak von „Donum Vitae“ appelliert grundsätzlich an Frauen, die sich nicht sicher sind, ob sie das Kind aufziehen wollen: „Lassen Sie sich in einer Schwangeren-Beratungsstelle beraten. Und wenn Sie nicht alleine kommen wollen, dann kommen Sie mit einer Freundin oder mit dem Partner. Die Frau kann sich darauf verlassen, dass wir kostenlos und anonym beraten und dass alles, was sie uns anvertraut, auch bei uns bleibt.“ 

So erreichen Sie die Schwangeren-Beratung von "Donum Vitae"

Für eine Beratung gibt es auch das bundesweite Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 – 40 40 020.



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