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24.11.20

Achtung Trickbetrüger unterwegs! 

computer-hacker
© Pixabay

Landkreise - Alle 34 Minuten wird in Deutschland jemand Opfer von Trickbetrügern. Auch bei uns in der Region sind solche Trickbetrüger aktuell unterwegs, um vor allem Senioren Wertsachen und hohe Geldsummen abzunehmen. Als falsche Polizeibeamte waren sie erst kürzlich im Raum Berchtesgaden tätig. Karl-Heinz Busch von der Kriminalpolizei Traunstein weist im BAYERNWELLE-Interview ausdrücklich darauf hin, dass die Polizei niemals um Ihre Wertsachen oder Geld bitten würde. Seien Sie also misstrauisch.

„Mir würde sowas nicht passieren!“ Denken sich viele und doch passiert es immer wieder, dass Menschen Opfer dieser Betrüger werden. Diese gehen immerhin sehr geschickt vor. Die Opfer sind meistens aus der Generation 60+. Wie die Täter herausfinden mit welcher Nummer sie ausgerechnet bei einem Senioren herauskommen, ist einfach, wie uns Karl-Heinz Busch von der Kriminalpolizei Traunstein im BAYERNWELLE-Interview erzählt hat: „Sie schlagen das Telefonbuch auf, suchen sich alte Namen heraus. Adolf und Josefine Mayer zum Beispiel. Dann steht da passenderweise nicht nur die Telefonnummer, sondern auch noch die Adresse. Straße, Hausnummer. Mehr braucht der Betrüger nicht.“

Und diese Betrüger gehen sehr geschickt und professionell vor. Sie bekommen sogar Trainings, werden gecoacht. Sie können unsere Sprache, oft auch den Dialekt und vor allem auch das typische Jargon der Polizei. Sie rufen dann bei Josefine Mayer an und erzählen ihr, dass Einbrecherbanden in der Region unterwegs seien. Ganz nach dem Motto „Einige Einbrecher wurden auch schon festgenommen und dabei wurden Notizbücher gefunden in denen auch das Haus von Ihnen Frau Mayer als nächstes Ziel aufgelistet worden ist. Wir von der Polizei wollen Ihre Wertsachen sichern und diese bei uns aufbewahren. Wir holen sie zum Zeitpunkt XY ab.“

„Die Polizei würde Sie NIEMALS um Ihre Wertsachen bitten“, warnt Karl-Heinz Busch ausdrücklich. Also rufen Sie die 110 und geben Sie Bescheid, dass sie von einem vermeintlich falschen Polizisten kontaktiert worden sind. Die 110 können Sie auch kontaktieren, wenn Sie sich nicht sicher sind. „Lieber einmal zu viel als zu wenig angerufen.“, so Busch weiter.

Fragen Sie nach dem Dienstausweis

Sollten die Polizisten vor Ihrer Haustüre stehen, dann haben Sie außerdem immer das Recht darauf, nach dem Dienstausweis zu fragen. Polizisten und Kriminalpolizisten müssen sich immer ausweisen können. Und klar, der Ausweis könnte gefälscht sein. Also wählen sie vorsichtshalber die 110 und geben sie den Namen, die Dienststelle und die Personalnummer durch, die auf dem Ausweis steht. In der Leitstelle kann schnell geprüft werden, ob es diesen Polizisten wirklich gibt oder ob sich derjenige wohl einen Ausweis gefälscht hat.Ja, auch dafür ist die 110 da.

Allerdings wird die 110 niemals bei Ihnen anrufen

Auch das ist eine Masche der Betrüger. Sie manipulieren eine Rufnummer so, dass bei Ihnen am Display angezeigt wird, dass die 110 angerufen hat. Drücken Sie dann niemals auf „Wahlwiederholung“, sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit in einer Telefonhotline landen, die Rechnung wird teuer.

„Seien Sie also misstrauischer. Drücken Sie nicht auf Wahlwiederholung, fragen Sie nach dem Dienstausweis von Polizisten und lassen Sie niemand Fremden in Ihr Haus.“, so Karl-Heinz Busch weiter. Und merken Sie sich eins: Geben Sie keine Wertsachen an vermeintliche Polizeibeamte. Diese werden Sie niemals danach bitten! Warnen Sie außerdem auch ihre ältere Nachbarin, Ihre Tante oder Ihre Großeltern und klären Sie sie über diese Maschen der Betrüger auf.



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