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27.03.21

Landkreise und Kommunen bewerben sich für ein Pilotprojekt

Coronavirus
© Pixabay

Landkreise - Der Freistaat Bayern will das vorsichtige Zurückfahren von Corona-Schutzmaßnahmen etwa in Handel oder Kultur nach Ostern in acht Modellregionen testen. Der Landkreis Traunstein will eine dieser Modellregionen sein und hat seine Bewerbung dafür offiziell eingereicht.

+++ Update +++

Neben den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land haben sich vereinzelt auch Kommunen zwischen Chiemsee und Königssee als Pilotprojekt beworben. Sollte es im Landkreis Traunstein nicht klappen, hat sich die Stadt Traunstein eingeschaltet und eine dementsprechende Bewerbung eingereicht - in enger Abstimmung mit der Landratsamt, so die Stadt. Traunsteins Oberbürgermeister Christian Hümmer sagt, es müsse jede Chance genutzt werden, falls es für den gesamten Landkreise nicht funktioniere. Auch der Nachbarlandkreis Berchtesgadener Land hat sich beworben. Eine Erklärung dazu finden Sie weiter unten.

Unter diesen Gesichtspunkten, haben die Kommunen Freilassing, Saaldorf-Surheim und Ainring eine Verbundsbewerbung abgegeben. Schon seit einiger Zeit arbeiten diese drei Kommunen eng zusammen. Sollte es auch hier im Landkreis nicht mit einem Pilotprojekt funktionieren, so soll es zumindest vereinzelt Regionen im Landkreis geben, die als Modellregion gelten. Zusätlich hat sich auch die Stadt Bad Reichenhall beworben.

+++ Erstmeldung +++

In ausgewählten Modellregionen in Bayern soll nach Ostern das öffentliche Leben langsam wieder raufgefahren werden. Der Handel, die Schulen und die Kultur sollen dort schrittweise wieder öffnen dürfen. Acht Regionen aus allen Regierungsbezirken sollen dafür den Zuschlag bekommen, darunter zwei in Oberbayern. Traunsteins Landrat Siegfried Walch hat dafür ein eigenes Öffnungskonzept erarbeitet. Es baut unter anderem auf viele Schnelltests (zum Beispiel an Schulen) und auf Impfungen.

HIER finden Sie das komplette Öffnungskonzept.

Auch ein paar Städte in der Region haben Interesse, "Modellregion" zu werden: Neben Rosenheim und Mühldorf hat auch die Stadt Bad Reichenhall inzwischen ihre Bewerbung eingereicht. "Wir sind bereits seit Mitte Oktober und somit bedeutend länger als andere Regionen im Lockdown“, so Oberbürgermeister Christoph Lung. Er ist sich sicher, dass Bad Reichenhall die notwendigen Öffnungen und Testungen organisatorisch gut bewältigen könne. Und auch die Kommunen Freilassing, Ainring und Saaldorf-Surheim bewerben sich gemeinsam, außerdem die Stadt Traunstein.

Voraussichtlich nach dem Osterwochenende will der Freistaat Bayern entscheiden, wer als Modellregion den Zuschlag bekommt.

Jetzt auch der Landkreis Berchtesgadener Land - hier die Erklärung zur Bewerbung

Der Landkreis hat in den vergangenen Monaten viel für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung unternommen. Dies hat Landrat Kern auch in seiner Bewerbung verdeutlicht. Dabei verwies er unter anderem auf das Projekt Abwasser-Monitoring, in dem flächendeckend zwei Mal wöchentlich jeweils elf Abwasserproben analysiert werden, die durch die Korrelation mit angeschlossenen Einwohnerzahlen sowie positiv bestätigten COVID-19 Fällen Aufschluss über das Infektionsgeschehen vor Ort geben. Die Überprüfung der SARS-CoV-2-Viruslast im Abwasser ermöglicht dem Staatlichen Gesundheitsamt eine genaue Abschätzung und Vorhersage des Infektionsgeschehens, wodurch rasch auf Änderungen und lokale Ausbrüche reagiert und unmittelbar getestet und nachverfolgt wird.

Zusätzlich kann der Landkreis Berchtesgadener Land aufgrund der sehr hohen Testrate von einer deutlich niedrigeren Dunkelziffer als in anderen Landkreisen ausgehen. Aktuell werden in den beiden Kommunalen Testzentren täglich bis zu 1.800 PCR-Tests durchgeführt. Bei Hinweisen auf lokale COVID-19-Ausbrüche hat das Staatliche Gesundheitsamt in den vergangenen Wochen vier weitere Testaktionen in einzelnen Gemeinden organisiert, bei denen zusätzlich fast 1.000 Testungen durchgeführt werden konnten. Hinzu kommen nun die Schnelltests, die in guter Zusammenarbeit mit den Apotheken sowie Ärzten und weiteren Anbietern flächendeckend im Landkreis angeboten werden.

Auch bei den Impfungen nimmt der Landkreis Berchtesgadener Land eine Vorreiterrolle ein. Aktuell werden im Berchtesgadener Land neben den beiden gut strukturierten Impfzentren, in denen bei ausreichender Verfügbarkeit der Impfstoffe bis zu 800 Personen pro Tag geimpft werden können, sowie den mobilen Teams, bereits seit Anfang Februar Patienten auch durch Hausärzte geimpft. Aktuell unterstützen rund 30 Hausarztpraxen, die pro Impfaktion circa 66 bis 100 Dosen verimpfen können, das Modell. Mit Stand 23. März 2021 sind im Landkreis Berchtesgadener Land insgesamt 16.963 Impfungen durchgeführt worden, davon 12.097 Erst- und 4.866 Zweitimpfungen. Mit einer Quote von rund 11,4 Prozent bei den Erstimpfungen gegen COVID-19 liegt der Landkreis Berchtesgadener Land damit deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt.

Ein weiteres Projekt, bei dem der Landkreis aktuell Vorreiter ist, ist die Zusammenfassung der aktuellen Corona-Lage im Landkreis mithilfe innovativer und digitaler Werkzeuge. Durch den Einsatz von Geoinformatik wurde ein eigenes Dashboard für den Landkreis Berchtesgadener Land entwickelt, in dem die aktuellen Daten zum Infektionsgeschehen im Landkreis – im Gegensatz zum Dashboard des Robert-Koch-Instituts – auf Gemeindeebene ausgelesen werden können. Dieses Dashboard versteht sich als internes Werkzeug für das Gesundheitsamt und den Krisenstab und ist nicht öffentlich zugänglich. Angezeigt werden hierbei etwa die Verläufe des Infektionsgeschehens in den einzelnen Gemeinden, die Situation in den Krankenhäusern oder die Verteilung der Fälle in den Einrichtungen. Durch die geografische Verortung von SARS-CoV-2-Fällen, können örtliche Cluster punktgenau analysiert werden. Auch das Abwasser-Monitoring ist direkt in das Dashboard eingebunden und liefert dem Gesundheitsamt damit einen gemeindescharfen Überblick über das Infektionsgeschehen.



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