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20.11.21

Gerissene Schafe: Verband fordert Wolfsabschuss

Wolf
© Pixabay

Bergen - In der gestrigen Gemeinderatssitzung der Gemeinde Bergen gab es eine heiße Diskussion – es ging um die vor kurzem gerissenen Schafe. Eine genetische Untersuchung hat ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt, womöglich sogar um zwei Wölfe. Allerdings sei die genetische Untersuchung des Landesamtes für Umwelt noch nicht abgeschlossen.

+++ Update: Verband der Forstberechtigten fordert "Wolfentnahme" +++

Der Verband der Forstberechtigten im Chiemgau mit erstem Vorsitzenden Landrat Siegfried Walch, hat bei der Regierung von Oberbayern eine "Wolfsentnahme" beantragt - also dass der Wolf abgeschossen werden darf. Hintergrund: Ende Oktober wurden in der Gemeinde Bergen erneut fünf Schafe tot aufgefunden, ein weiteres Schaf wird vermisst. Die Genanalyse des Bayerischen Landesamt für Umwelt ergab unlängst, dass es sich um einen Wolf handelt.

Hierzu die Erklärung des Verbandsvorsitzenden Landrat Siegfried Walch:

„Der letzte Wolfsvorfall hat sich bereits in Siedlungsstrukturen ereignet. Das heißt der Wolf taucht immer näher am bewohnten Gebiet auf. Zudem haben wir im südlichen Teil des Landkreises eine überhaupt nicht schützbare Geländestruktur. Die Almwirtschaft ist für uns ein ganz wichtiges Standbein und zwar vor allem auch aus ökologischer Sicht ganz wertvoller Aspekt. Die Almwirtschaft hat für das ökologische Gleichgewicht auch im Hinblick auf Artenvielfalt, Biodiversität und Insekten eine ganz besondere Rolle. Diesen Wert gilt es zu schützen und zu erhalten. Ein Nebeneinander von den Almwirtschaften auf der einen Seite und große Beutegreifer, sprich der Wolf, auf der anderen Seite ist aus unserer Sicht nicht machbar. Wer über Weideschutz philosophiert, sollte sich auch mal anschauen, wie das in der Praxis ausschaut. Die Gebiete sind nachweisbar nicht schützbar und deswegen ist eine Entnahme aus unserer Sicht der notwendige Schritt.“

+++ Erstmeldung+++

Das Ergebnis der Untersuchung hat zu einer längeren Diskussion der Gemeinderäte mit Bürgermeister Stefan Schneider geführt. Geeinigt haben sich die Räte auf eine Stellungnahme. Die Gemeinde wird ein Statement abgeben, dass sich sich voll und ganz auf die Seite der Landwirte und Viehhalter stelle und hoffe, dass an anderer verantwortlicher Stelle Lösungen gefunden werden, damit nicht weitere Tiere durch Wölfe gerissen werden. Auf einem Anwesen in der Gemeinde Bergen haben Ende Oktober wohl zwei Wölfe insgesamt sechs Schafe gerissen. Auch in Anger wurde ein Schaf von einem Wolf gerissen.



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