26.03.25
Erneut mutmaßliche Mitglieder einer Betrügerbande vor Gericht

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Angeklagt sind sie wegen "Schockanrufen"
Traunstein - Erneut stehen mutmaßliche Mitglieder einer Schockanruferbande vor dem Traunsteiner Landgericht. Sie sollen in mehreren Fällen im ganzen Land als Abholer und Logistiker agiert haben, auch bei einem Fall in Traunreut.
Sie agieren aus dem Ausland und versuchen ihre Opfer mit „Schockanrufen“ um ihr Erspartes zu bringen. Heute beginnt am Landgericht Traunstein der Prozess gegen zwei Männer, die Teil einer „Schockanruferbande“ sein sollen. Während die Drahtzieher oft in der Türkei oder wie in diesem Fall in Polen sitzen, sollen die beiden Angeklagten als „Abholer“ und Logistiker“ bei der Betrugsmasche mitgewirkt haben. Angeklagt sind sie heute wegen Fällen im ganzen Land, darunter in Berlin, Konstanz oder Königsbrunn. Hier erbeuteten sie mehrere Zehntausend Euro. Bei einem Fall in Traunreut ist die Geldübergabe hingegen gescheitert: Hier wurde das Opfer misstrauisch und hat den Betrügern doch nicht sein Erspartes im Wert von mehr als 170.000 Euro übergeben.
Die beiden Angeklagten stehen ab heute wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs vor dem Traunsteiner Landgericht. Insgesamt sind sieben Verhandlungstage angesetzt, Mitte Mai soll das Urteil fallen.