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16.11.21

Auch Helden gehen mal in Rente – 12 Feuerwehrler nach Jahrzehnten aus aktivem Dienst ausgeschieden 

Feuerwehrler Ehrung TS
v. links: Sepp Prosser, Simon Steiner,
Martin Thullner, Erwin Aichschmid
© BAYERNWELLE

Traunstein – Alltagshelden, das sind Feuerwehrler definitiv. Denn Sie lassen immer alles stehen und liegen, wenn wir sie brauchen. Ganz egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit und alles ehrenamtlich. Aber auch für Feuerwehrler ist irgendwann der Tag gekommen, an dem sie den aktiven Dienst niederlegen müssen und in Rente gehen, so zu sagen. Die Stadt Traunstein hat vor Kurzem für zwölf Feuerwehrler einen großen Ehrenabend veranstaltet, da diese nach mehreren Jahrzehnten aus dem aktiven Dienst ausscheiden.

Alle gehören unterschiedlichen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet an. Haslach, Wolkersdorf oder auch von der Feuerwehr Hochberg. Die BAYERNWELLE hat sich mit diesen Feuerwehrlern unterhalten und nachgefragt, was sie in ihrer langen Feuerwehrler-Karriere so erlebt haben.

Die gute Kameradschaft war es, was alle genannt haben. Wegen ihr lohnt es sich zur Feuerwehr zu gehen und wegen ihr sind sie auch all die Jahre dabeigeblieben. Und ohne die könnten die vielen Einsätze, die immer mehr werden, nicht bewältigt werden. Immerhin müssen die Feuerwehrler auch nachts raus oder dann, wenn sie eigentlich in ihrer normalen Arbeit sind und dort genügen zu tun hätten. Aber, wenn der Funkwecker geht, dann wird keine Sekunde gezögert.

„Wenn in der Nacht der Funkwecker geht und man hört, dass es einen Verkehrsunfall gibt, mit einklemmten Personen, dann springt man schon auch mal im Schlafanzug ins Auto.“, erzählt Martin Thullner. Er war fast 20 Jahre Kommandant bei der Feuerwehr Haslach. Er hat auch erzählt, dass es schon auch eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist. „Wir müssen in wenigen Sekunden Entscheidungen treffen, die über das Leben von Menschen entscheiden können.“ Simon Steiner, von der Feuerwehr Wolkersdorf sagt daraufhin, dass er sich deshalb auch aus der Gesellschaft mehr Wertschätzung wünscht: „Das was Kommandanten leisten, das weiß niemand aus der Bevölkerung. Aber ich ziehe meinen Hut vor jedem, der dieses Amt auf sich nimmt. Natürlich ist jedes Amt bei der Feuerwehr wichtig und sollte mehr geschätzt werden.“ so etwa Steiner im BAYERNWELLE-Interview.

Ansonsten können alle den jungen Menschen nur raten zur Feuerwehr zu gehen, weil es dort viel mehr gibt als Einsätze. Die Kameradschaft, aber auch die Feste die gemeinsam gefeiert werden. Da entstehen Freunde fürs Leben.

Da es gesetzlich vorgeschrieben ist, müssen die Feuerwehrler mit 65 den aktiven Dienst niederlegen und so haben es zwölf Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Traunstein auch getan. Diese wurden zum Abschluss noch einmal von Oberbürgermeister Hümmer geehrt und er hat sich auch im Namen aller Bürger bei ihnen für ihren Einsatz bedankt.

 



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