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15.06.22

Wolfsverdacht hat sich bestätigt

Wolf Bischofswiesen
© Screenshot Facebook Koehler Stefan

UPDATE Dienstag, 15. Juni:

Berchtesgadener Land - Das Tier, das einem Autofahrer am Sonntagfrüh bei Bischofswiesen vors Auto gelaufen ist, war tatsächlich ein Wolf.

Das hat jetzt das Bayerische Landesamt für Umwelt nach Untersuchungen offiziell in einer Mitteilung bestätigt. Bei dem getöteten Tier habe es sich um einen männlichen Jungwolf gehandelt, der eindeutig in Folge des Unfalls verstorben sei.

Der Bayerische Bauernverband hatte gleich direkt am Sonntag vermutet, dass dieser Wolf auch für den Absturz von neun Jungrindern vergangene Woche im Raum Schleching verantwortlich sein könnte. Dafür gibt es noch keine hieb- und stichfesten Belege.

Almbauern forderten noch einmal von der Politik einen besseren Schutz vor dem Wolf. Andere Schutzmaßnahmen wie Zäune oder Schutzhunde würden bei uns in der Region nicht funktionieren, sagt zum Beispiel Irmi Guggenbichler, die Sennerin der Hefteralm im Chiemgau. Nach Meinung der Bauern müsse der Schutzstatus des Wolfes gelockert werden: Dann könnten Wölfe leichter als bisher geschossen werden. Derzeit steht der Wolf streng unter Schutz.

 

ERSTMELDUNG Sonntag, 12. Juni:

Berchtesgadener Land – Ein Wildunfall mutmaßlich mit einem Wolf bei Bischofswiesen wirft noch einige Fragen auf. Am Sonntagfrüh lief einem Autofahrer auf der B20 ein größeres Tier genau vors Auto und wurde dabei getötet. Die Polizei ist nach Hinzuziehen eines Jägers ziemlich sicher: Das war ein Wolf. Untersuchungen von Fachleuten sollen Klarheit bringen.

Private Bilder, die sowohl der BAYERNWELLE zugetragen als auch auf Facebook veröffentlicht wurden, festigen den Eindruck, dass es sich bei dem überfahrenen Tier um einen Wolf handelt. Auch ein hinzugezogener Jäger geht von einem Wolf aus. Zuständig für den mutmaßlichen Wolfsfund ist nun das Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Der Wildunfall ereignete sich am Sonntagfrüh gegen 02.25 Uhr. Ein 18-Jähriger war mit seinem Fiat von Reichenhall in Richtung Bischofswiesen am Eisenrichter Berg unterwegs. Kurz nach einer Kuppe sprang ein Tier auf die Fahrbahn, wurde vom PKW frontal erfasst und tödlich verletzt. Am Auto entstand lediglich ein Schaden von 1.000 Euro. Dem jungen Mann ist offenbar nichts passiert.  

Währenddessen ist vor allem der Bayerische Bauernverband in hellem Aufruhr. Der Umweltpräsident des BBV, Stefan Köhler, äußerte sich mit scheinbar ebenso mehr Gewissheit zu den aktuellen Geschehnissen auf Facebook.„Unsere Wolfsbeauftragte TS/BGL hat unseren Verband umgehend informiert und die Bilder zur Verfügung gestellt“, heißt es seitens Köhler. Außerdem sei man sofort mit Forstministerin Michaela Kaniber und Umweltminister Thorsten Glauber in Kontakt getreten, um eine „Beprobung“ einzufordern. Dadurch könne zweifelsfrei untersucht werden, ob es sich um einen reinrassigen Wolf oder um einen Mischling handelt. Das mache einen Unterschied im Bezug auf den Schutzstatus´ des Tieres, so Köhler.

Köhler bringt außerdem den aktuellen Wildunfall zwischen Bischofswiesen und Bayerisch Gmain mit dem Absturz von neun Jungrindern an der Chiemgauer Zellerwand (Schleching) in Verbindung. Hier wurde bereits gemutmaßt, dass ein Wolf dafür verantwortlich sein könnte. Köhler sagte, die betroffenen Landwirte müssten entschädigt werden.

Seit Monaten gibt es Streit zwischen Naturschützern und Landwirten in der Frage, ob ein Wolf abgeschossen werden darf, wenn er Nutztieren zu nahe kommt.



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