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07.06.21

Wie läuft das Forschungsprojekt im Nationalpark Berchtesgaden?

Malaise-Falle Nationalpark Berchtesgaden
© Nationalpark Berchtesgaden

Landkreis Berchtesgadener Land - Mit der Hilfe der Technischen Uni München hat der Nationalpark Berchtesgaden ein breites Forschungsprojekt angelegt. Gemeinsam haben sie sich vorgenommen, eine Art wissenschaftliche Bestandsaufnahme des Nationalparks zu machen.

Der Nationalpark ist ein optimaler Ort für die Forschung an Biodiversität, sagt der Mit-Initiator des Projekts, Rupert Seidl im BAYERNWELLE-Interview. Denn durch die Unterschiede in den Höhenmetern gibt es viele verschiedene Lebensräume. Und das alles auf relativ kleinem Raum. Außerdem bietet der Nationalpark das Personal und den großen Zeitrahmen für so ein Projekt. Die Forscher wollen an über 200 Stellen im Park messen, wie artenreich der Park an Tieren und Pflanzen ist. „Einfach um zu wissen: Was ist denn eigentlich da, was schützen wir mit dem Nationalpark?“, sagt Seidl, „Mann muss die Biodiversität erst kennen, um sie dann auch schützen zu kennen.“ Erkenntnisse aus dem Projekt sind also Grundlage für viele weitere Forschungsarbeiten über Umwelt, Umweltschutz und die Folgen des Klimawandels.

Gerade jetzt im Frühling haben Seidl und seine Teams draußen viel zu tun. Nach der Schneeschmelze bauen sie viele ihrer technischen Geräte an den ausgewählten Orten im Park auf. Neben den Flächen stehen auch Schilder, die auf das Projekt hinweisen und vorbeikommende Wanderer bitten, die Forschungsflächen nicht zu betreten, weil sie damit Messungen verfälschen könnten.

Die Arbeit soll dabei in die Natur so wenig wie möglich eingreifen. Für die Erfassung der Pflanzen gibt es Botaniker im Team, die die Gewächse bestimmen. Insekten werden mit Netzfallen eingefangen und mit Audiorekordern werden Vögel und Fledermäuse aufgenommen. Für größere Lebewesen wie Säugetiere montieren die Forscher Kameras an den Bäumen, die die umherstreifenden Tiere fotografieren.

Das Projekt hat erst einmal kein Enddatum. Nach dieser Bestandsaufnahme wollen Seidl und seine Mitarbeiter nämlich auch noch sehen, was sich alles wegen des Klimawandels verändert. Gefördert wird das Projekt auch im Rahmen der Klimafolgenforschung.

Mehr über den Nationalpark Berchtesgaden im Allgemeinen finden Sie HIER und das Projekt im Genauen HIER



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