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28.06.20

Bergwachten im Dauereinsatz

Rettungshubschrauber Christoph 14
© BRK-BGL

Landkreis Berchtesgadener Land - Gleich sieben Mal waren die Bergwachten aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Ramsau, Teisendorf-Anger und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers "Christoph 14" am Samstag bei Berg-Einsätzen gefordert.

Am Samstagvormittag ging der erste Notruf ein. Eine 38-jährige Frau war im Bischofswieser Forst auf der Südwestseite des Untersbergs unterwegs, als sie in leichtes Klettergelände geraten war. Auf einem Absatz kam sie nicht mehr weiter und alarmierte die Bergwacht. Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Anger stiegen über eine Forststraße zu der Frau auf und konnten sie unverletzt bis in das Tal führen.

Gegen Mittag zwei weitere Notrufe. Ein 37-jähriger Mann war im Ramsauer Forst beim Aufstieg zum Hochkalter psychisch blockiert und kam nicht mehr weiter. Fast zeitgleich wurde eine 55-jährige Einheimische in einer Kletterroute zwischen dem Mooslahnerkopf und dem kleinen Watzmann von einem Stein getroffen und verletzte sich schwer an Oberarm und Schulter. Die Besatzung des Rettungshubschraubers "Christoph 14" rettete erst die 55-jährige Frau mit einem Rettungssitz. Diese wurde dann später mit dem Krankenwagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Kurz darauf wurde der 37-jähriger Mann am Hochkalter mit einem Rettungstau unverletzt geborgen.

Um ca. 13.00 Uhr geriet ein Urlauber am Hohen Göll beim Abstieg in ungesichertes Klettergelände, bis er schließlich nicht mehr weiterkam. Daraufhin setzte er einen Notruf ab. Die Bergwacht aus Berchtesgaden konnte den Mann schnell finden und sichern. Danach wurde der Mann in einem insgesamt drei stündigen Einsatz über eine Felswand abgeseilt.

Kurz nach 17.00 Uhr musste der Rettungshubschrauber "Christoph 14" zur neuen Traunsteiner Hütte im Jettenberger Forst fliegen. Ein 10-jähriger Junge hatte sich mit einer Schnittwunde am Finger verletzt. Die Heli-Crew versorgte daraufhin der Jungen und musste ihn nicht in das Krankenhaus bringen.

Hubschrauber Bergwacht
© BRK-BGL

Am Abend musste die Bergwacht Berchtesgaden dann an die Gotzenalm im Königsseer Forst ausrücken. Eine 36-jährige Urlauberin brauchte Hilfe, denn sie hatte sich das Knie verstaucht. Die Einsatzkräfte versorgten daraufhin die Frau und brachten sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Der letzte Notruf am Samstag ging bei der Bergwacht in Ramsau ein. Kurz vor dem Gipfel des Hochkalters musste ein erkrankter und erschöpfter 51-jähriger Urlauber gerettet werden. Da der Rettungshubschrauber "Christoph 14" nur noch wenig Treibstoff hatte und ein Gewitter kurz bevor stand, war für die Einsatzkräfte Eile geboten. Mit einem Tau konnte der Mann schließlich aus einer Rinne unterhalb des Gipfels gerettet werden. Am Landeplatz in der Ramsau wurde der Mann medizinisch versorgt und dann von seiner Vermieterin abgeholt.

Aufgrund der vielen Einsätze waren beide Kerosin-Anhänger der Bergwacht-Region Chiemgau aufgebraucht. Ehrenamtliche der Bergwachten Marktschellenberg und Traunstein fuhren deshalb am Samstagnachmittag nach Oberschleißheim zur Bundespolizei-Fliegerstaffel, um die aufgebrauchten Hänger wieder auffüllen zu lassen.

 

 

 



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